7 März 2012

Bomann-Museum sucht Fotos von Fahrten in die Lüneburger Heide

Das Bomann-Museum in Celle gestaltet zurzeit seine sämtlichen Dauerausstellungen neu. Der erste Abschnitt konnte bereits im Dezember eröffnet werden, der zweite Abschnitt ist nun in Arbeit. In diesem Ausstellungsteil möchten sich das Museum in Zukunft auch wieder der Lüneburger Heide widmen: ihrer „Entdeckung“ durch Literaten und Maler im 19. Jahrhundert aber auch ihrer Erschließung für den Tourismus bis in die Gegenwart.

Hierzu sucht das Museum Fotografien von Fahrten in die Lüneburger Heide – ob Wandertour, Betriebsausflug, Kurzurlaub oder Sommerfrische. Die zuständige Kuratorin, Hilke Langhammer, freut sich über historische Fotos, aber auch neuere Aufnahmen aus den letzten Jahren sind sehr willkommen. 

Gesucht werden dabei keine reinen Landschaftsaufnahmen, sondern Gruppenbilder oder Einzelpersonen beim Wandern, Picknicken, bei einer Kutschfahrt, beim Heideblütenfest, bei der Einkehr usw. 

Die Bilder werden in der Ausstellung auf einer Collage-artigen Fotowand präsentiert. Originale sendet das Museum gern nach der Digitalisierung zurück. Digitalfotos sollten eine druckfähige Auflösung (300 dpi, mind. 10 x 15 cm) haben.

Bitte senden Sie die Fotos an:

Bomann-Museum Celle
z.Hd. Hilke Langhammer M.A.
Schloßplatz 7
29221 Celle
05141 / 12-634

oder

hilke.langhammer@celle.de

4 Juli 2011

Wer kochte in der Lehrküche?

Das Bomann-Museum ist weiter auf der Suche nach Erinnerungen, Objekten und Fotos für die neue Dauerausstellung. Die aktuelle Suche dreht sich rund um den Haushalt.

In Celle betrieb der „ELTGAWA-Dienst“, ein Zusammenschluss der Stadtwerke und der Gas- und Elektroinstallateure, ab 1934 in der Westcellertorstraße und ab 1958 in der Fuhsestraße eine Lehrküche. Die Abbildung zeigt laut alter Beschriftung „Schülerinnen der Schule Altstadt I in der Lehrküche Westcellertorstraße März 1951“. Wer erkennt die abgebildeten Personen? Oder wer hat selbst noch Fotos aus der Lehrküche, zu denen es eine Geschichte gibt?

Weiterhin ist das Museum an Erinnerungen und vor allem Fotos interessiert, die die Technisierung der Haushalte betreffen: Wie unterschiedlich kochte es sich auf dem Kohle- und dem Elektroherd? Wann kam die erste Waschmaschine ins Haus?

Kontakt: Hilke Langhammer M.A., Tel. 05141/12-634, hilke.langhammer@celle.de

19 Januar 2011

Bomann-Museum sucht Klassenfotos oder alte Relikte aus den ersten Jahrzehnten der Realschule Am Nordwall

Mittlerweile steht der imposante Bau der Realschule – später das Hermann-Billung-Gymnasium – am Nordwall nicht mehr. Allein zwei verbliebene Säulen, die sich auf dem heutigen Gelände des Gymnasiums befinden, zeugen von einer spannenden Zeit der Celler Schulgeschichte. Die Realschule ermöglichte den Celler Bürgern eine berufsvorbereitende Schulbildung. Nicht mehr Griechisch und Latein prägten den Unterricht an dieser Schule sondern naturwissenschaftliche Fächer und moderne Fremdsprachen. Was heute selbstverständlich ist, musste im 19. Jahrhundert erst über Jahrzehnte auch von den Bürgern in Celle erkämpft werden.

Aus dieser frühen Zeit der Realschule besitzt das Bomann-Museum einen Siegelstempel, der von der 1874 errungenen Selbstständigkeit des realen Zweiges des Gymnasiums zeugt und schließlich zu einem eigenen Schulbau führte. Gern möchte das Museum in der neuen Dauerausstellung mehr als dieses Objekt und Fotos des Gebäudes zeigen. Das Museum sucht Klassenfotos oder alte Relikte aus den ersten Jahrzehnten der Realschule am Nordwall und freut sich über jeden Hinweis.

Kontakt:
Juliane Schikade M.A.
Tel. 05141/12-527
Juliane.Schikade@celle.de

12 Januar 2011

Dienstboten in Celle: Bomann-Museum sucht Geschichten und Abbildungen von „dienstbaren Geistern“

Für die neue Dauerausstellung, die in diesem Jahr im Biedermeierhaus des Bomann-Museums entstehen wird, suchen die Mitarbeiterinnen des Projektes nach Abbildungen von Dienstboten in Celle, möglichst verbunden mit Lebensdaten oder weiterführenden Geschichten

Bisher zeigt das Biedermeierhaus im Bomann-Museum gehobene Lebens- und Wohnkultur des frühen 19. Jahrhunderts. Diese Ausstellung wird künftig erweitert und zeigt auch die Lebenswelten von Dienstboten, denn um den Lebensstandard des Bürgertums zu garantieren, waren mehrere „dienstbare Geister“ oder zumindest ein „Mädchen für alles“ im Haus beschäftigt.

„In unserem Bestand finden sich unter anderem zwei Dienstbücher von Dienstmädchen, die aus dem Landkreis Celle kamen und in Celle gearbeitet haben. Außerdem gibt es im Stadtarchiv Quellen, die die Lebensbedingungen der Dienstboten veranschaulichen. Für eine spannende Präsentation des gesamten Haushalts fehlen uns nun aussagekräftige Abbildungen“, so Hilke Langhammer, die das Thema für die Neugestaltung betreut.

Da Dienstboten möglichst „unsichtbar“ agierten und die Fotografie noch etwas Besonderes war, sind solche Abbildungen selten. Manchmal aber wurden – zu Jubiläen oder großen Familienfesten – alle Bewohner eines Hauses abgelichtet. Das Museum freut sich über jeden Hinweis und bittet um Kontaktaufnahme:

Hilke Langhammer M.A.
Tel. 05141/12-634
hilke.langhammer@celle.de